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Exkursion 7

Ackerbau im Kraichgau – nachhaltig und EU-konform

Die Region

Der Kraichgau ist altes, fruchtbares Kulturland. Sanfte Hügel aus Lößlehm auf Muschelkalk, nicht leicht ohne Erosion zu bewirtschaften, prägen die Region. Hier wachsen vor allem Zuckerrüben, Getreide, Ölfrüchte und Kartoffeln, aber auch Obst und Wein. Grünland ist Restgröße, Tierhaltung spielt keine große Rolle.

Auf das „Greening“ vorbereiten

Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum in Karlsruhe-Augustenberg hat auf seinem pflanzenbaulichen Versuchsbetrieb in Forchheim-Rheinstetten einjährige und mehrjährige Möglichkeiten für ökologische Vorrangflächen im Sinne des von der EU geplanten „Greenings“ im Versuch.

Soja und Erbsen GVO-frei

Der Verbraucher verlangt es und Georg Heitlinger baut es an: gentechnisch nicht verändertes Soja, Winter- und Sommererbsen, die dann in seinem Legehennenbetrieb verwertet werden. Er wird im Rahmen der Eiweißinitiative des Landes vom Ackerbau-Beratungsdienst Nordbaden e. V. und vom Kraichgau-Raiffeisenzentrum e. G. in Eppingen begleitet.

Eppingen, die Fachwerkstadt mit Pfiff

Eppingen zeigt, wo wir herkommen. Die Stadt ist charakteristisch für den Kraichgau und von den Zerstörungen der Kriege der letzten Jahrhunderte weitgehend verschont geblieben. Als Stadt der Ackerbürger, Handwerker und Händler stellt die Eppinger Altstadt ein äußerst sehenswertes Ensemble dar.

Grundwasserschutz und Erosionsschutz – fördern und fordern

Seit 1988 wird in Baden-Württemberg beim Grundwasserschutz (SchALVO) durch Beratung und Ausgleichszahlungen gefördert und gefordert (Nitrat-Grenzwerte im Boden). Fast zeitgleich wurden wichtige Fördermöglichkeiten für Mulch- und Direktsaat (MEKA) als Maßnahmen zum Erosionsschutz bereitgestellt, die vom Betrieb Sandbühler intensiv genutzt werden. Eine Beratungs-Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann.

Zum Abschluss ins Guggugsnescht

Nach einem intensiven Exkursionstag ist Entspannung angesagt. In der Besenwirtschaft „Guggugsnescht“ der Familie Zorn in Neuenbürg werden wir u. a. erfahren, was es mit dem „Guggug“ auf sich hat, und musikalisch wird’s mit Sicherheit auch.